Stadtbaugeschichte

Stadtbaugeschichte Karlsruhe 1715–2000

Mit diesem Buch wird erstmals eine Gesamtschau der Karlsruher Stadtentwicklung von der Stadtgründung im Jahr 1715 bis ins Jahr 2000 präsentiert. Schon der Beginn war außergewöhnlich: Mit dem Schlossturm als Zentrum wurde das Umland durch 32 Alleen in alle Himmelsrichtungen erschlossen. Zwischen den neun südlichen „Strahlen“ entstand die ursprüngliche Stadt des 18. Jahrhunderts als „Fächerstadt“. Seitdem hat Karlsruhe insbesondere seit Beginn des 19. Jahrhunderts eine gewaltige bauliche Entwicklung erlebt. Im Stadtzentrum entstand mit der „Via Triumphalis“ vom Schlossplatz zum Ettlinger Tor eine zentrale Stadtachse. Umfangreiche Eingemeindungen seit Ende des 19. Jahrhunderts, schließlich die Anlage neuer Siedlungen und ganzer Stadtteile im 20. Jahrhundert gaben der Stadt ihr heutiges Bild.

Das Buch beschäftigt sich mit diesen Expansionen der Stadt nach außen und mit Verdichtungen im Inneren sowie mit der Entwicklung der Infrastruktur. Daneben werden charakteristische Gebäude der einzelnen Zeitabschnitte, aber auch Persönlichkeiten aus dem Gebiet der Architektur und Stadtplanung, die das Stadtbild prägten, vorgestellt.

Dr.-Ing. Harald Ringler, geboren 1948, Studium der Architektur, Raumplanung und Raumordnung TU Wien, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Österreichischen Institut für Raumplanung in Wien, Promotion Universität Stuttgart, Stadtplaner im Stadtplanungsamt Karlsruhe, Geschäftsführer des Zentrums für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (ZKM) 1989 – 1994, Leiter des Stadtplanungsamtes der Stadt Karlsruhe 2004 – 2013, Lehrbeauftragter am KIT, Stadtdirektor a. D., Publikationen zur Stadtplanung sowie zur Stadtbaugeschichte von Karlsruhe.

Buchvorstellung von Dr. Harald Ringler, DIG-Karlsruhe
am 9. Dezember 2022

Eintritt frei – Spenden erbeten

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